Erstellt am
25. Oktober 2005 unter
Allgemein.
Zur besten Trüffelzeit geht ein neues Kommunikationsmedium an den Start: Trüffeljäger nennt sich das Magazin für Werbung, Medien & Trends, das alle zwei Wochen als PDF heruntergeladen werden kann.
Die erste Ausgabe brachte u.a. ein Interview mit Focus-Chef Helmut Markwort und eine Reportage zu Podcasting, in der zweiten, aktuellen Nummer finden sich u.a. Informationen zu Weblogs für’s Marketing und 8 Tipps für gute PDF-Dokumente.
Das Runterladen des digitalen Magazins kann allerdings nur bei starken Leitungen empfohlen werden: 260 Seiten machen in Summe 8 MB, ein echtes Knockout für einen großen Teil der potentiellen Interessenten. Hier der Link zur Website von Trüffeljäger.
Ein US-Journalist hat sich die englisch-sprachige Version von Wikipedia angesehen und so manchen Mist darauf entdeckt.
Wikipedia-Gründer Jimmy Wales stimmt zu, dass sich so manche Peinlichkeit auf Wikipedia finden lässt und fragt: Was können wir dagegen tun? Das ist definitiv der richtige Ansatz, um dieses ansonsten großartige Projekt weiter zu bringen.
Mehr dazu unter Spiegel Online.
Usability-Experte Jakob Nielsen erfreut uns jedes Jahr mit einer Liste der häufigsten Webdesign-Fehler. Gut so. Viele Punkte seines aktuellen Rankings für 2005 haben auch meine ungeteilte Zustimmung. Mein absoluter Favorit ist Rang 8 (fehlende Kontaktdaten), anderes wie Flash-Animationen stört mich weniger.
Übrigens: Die Website von Nielsens Institut für Software-Ergonomie und Usability begeistert mich auch nicht rundum. Machen Sie sich selbst ein Bild .
Die Fehler-Top-Ten 2005:
1. Schlechte Lesbarkeit(durch Schriftgröße oder Farbkontrast)
2. Undeutlich gekennzeichnete Links
3. Falsch eingesetzte Flash-Applikationen
4. Inhalte, die nicht fürs Web geschrieben worden sind
5. Mangelhafte Suchfunktionen
6. Inkompatible Browser
7. Aufgeblähte und miserabel gestaltete Formulare
8. Fehlende Kontaktdaten und fehlende Unternehmensinformationen
9. Starre Layouts mit fix vorgegebenen Seitenbreiten
10. Unpassende Vergrößerungen von Fotos
Ich verwende den Begriff Guru nicht gern, aber für Wolf Schneider passt er: Wolf Schneider ist eindeutig DIE Kapazität zum Thema Schreiben und hat soeben sein neuestes Buch herausgebracht: “Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte”, heißt es.
Wolf Schneider
Deutsch. Das Handbuch für attraktiveTexte
Rowohlt, Reinbek (2005)
318 Seiten (gebunden)
ISBN 3498063812
19.90 Euro
Kein neues Release einer Software, sondern ein neues Zeitalter für das Internet mit Blogs, Podcasts & Wikis soll Web 2.0 ankündigen. Bottom-up ist das Stichwort: Jeder User kreiert sich sein eigenes individuelles Web – Internet-Design und Online Business Models könnten sich dadurch gravierend ändern.
In San Francisco treffen sich dazu heute Experten und Unternehmer zur “Web 2.0 Conference“.
Mehr zum neuen Web auf der Website von “Tim O’Reilly“ und in einem Artikel von “BusinessWeek“.