Erstellt am
28. Februar 2006 unter
Blog, PR and Web.
Weblogs sind derzeit eines der Toptrendthemen in der PR-Beratung. Aber eignen sich die Onlinetagebücher wirklich als Kommunikationstool? Die Agentur JP:PR listet in einem E-Paper eine Reihe praktischer Einsatzbereiche von Corpoate Blogs auf.
Mehr zum Thema Blogs in der PR auch bei Klaus Eck: PR-Blogger .
Mit 1. März 2006 werden in Österreich die Spam-Vorschriften verschärft. Laut der Novelle zum Telekommunikationsgesetz (TKG) 2003 muss nun auch bei Werbe- und Massen-E-Mails im B2B-Bereich eine Permission des Empfängers oder eine bestehende Kundenbeziehung vorhanden sein.
Das könnte auch Auswirkungen auf die Medienarbeit haben, meint der Public Relations Verband Austria: “Bei bloßem unaufgeforderten Zuschicken von Presseaussendungen ohne vorherige Zustimmung besteht jedenfalls das Risiko, dass sich der Empfänger der Nachricht (Anmerkung:=Journalist) gegen die Zusendung mit rechtlichen Schritten wehrt“, so Dr. Axel Anderl von Dorda Brugger Jordis in einer Stellungnahme für den PRVA.
Der gesamte Text inkl. einem Kommentar ist auf der Website des PRVA zu finden.
Zufällig entdeckt: Es gibt von Wikipedia einen Ableger für Zitate. 4.900 Seiten sind bisher eingerichtet. Gesucht werden kann nach Namen, Nationalität, Stichwörtern, Kategorien, Filmzitaten, Jahreszahlen u. v. m.
Link zur deutschen Version von Wikiquote.
Erstellt am
16. Februar 2006 unter
Texten.
Tags: buch.
Wolf Schneider zu lesen, ist immer wieder nützlich. Nicht umsonst gilt er als DER Kapazunder für verständliche & lesefreundliche Texte. Sein neuestes Buch “Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte” bringt seine Botschaften wieder gut auf den Punkt und ist die meiste Zeit ein Genuss zu lesen.
So z.B. das Beispiel mit dem Slogan “come in and find out” einer deutschen Parfümeriekette. Bei einer Umfrage übersetzten nur 34 Prozent richtig: “Komm herein und entdecke”. Ein großer Teil versteht Englisch einfach nicht ausreichend und kam zu Erklärungen wie “Kommen Sie rein, Sie werden auch wieder rausfinden”.
Im Buch findet sich auch eine sehr liebsten Regeln: Das Gesetz der drei Sekunden: “Habe ich alles, was im Satz zusammengehört, so dicht aneinander geschoben, dass mein Leser den Abstand dazwischen in maximal drei Sekunden überbrücken kann?”
Was ist darunter u. a. zu vestehen?
- Artikel und Substantiv – also keine ausufernden Atrribute.
- und vor allem: die beiden Hälften eines mehrteiligen Verbums.
Grübeln & gliedern – unter dieser Überschrift findet sich die Quintessenz des Buches:
- “Sätze entschachteln und entfetten, bis sie stark und transparent sind, vorwärts strebend wie ein Pfeil.
- Wörter wägen, Kürze anstreben, die Überlegenheit der Verben würdigen.
- Allen Sprachtabus misstrauen und den Synonymen ebenso.
- Jargon vermeiden und ihn bei anderen grundsätzlich in Frage stellen.”
Wolf Schneider. Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte. Rowohlt: Reinbek bei Hamburg 2005.
Erstellt am
13. Februar 2006 unter
Allgemein.
In Kärnten werden Ortstafeln verrückt, um Erkenntnisse des Verfassungsgerichtshofes auszuhebeln – im Internet gibt es eine Unterschriftenliste als ein Zeichen gegen diese Missachtung des Rechtstaates.
Unter diesem Link kann man sich eintragen.
Am 7. April 2006 findet in München der erste deutsche Podcast Kongress statt. Vorgestellt werden Studien zum Marktpotenzial des neuen Mediums.
Kongressorganisator Marc Schmidt sieht vor allem im Corporate Bereich großes Potential: “Unternehmen könnten Podcasts als alternatives Informationsmedium nutzen, aber auch intern, um beispielsweise den Vertrieb zu informieren.”
Mehr zum Kongress unter www.eco.de.