Monthly Archive for Mai, 2006

Instant Messaging: Wenn E-Mail schon als Snail-Mail gilt

Die New York Times schrieb letztens, dass Instant Messaging in den USA zunehmend E-Mail als Kommunikations-Tool ablöst. Bei uns ist davon noch nichts zu bemerken und das hat auch seine guten Seiten.

Denn die Vorteile des Instant Messaging sind zugleich auch seine Nachteile: Über Instant Messaging ist sofort ersichtlich, ob der andere gerade online ist, also mit einer umgehenden Antwort gerechnet werden kann. Während beim E-Mailen in den USA ebenso wie bei uns eine Reaktion innerhalb von 24 Stunden akzeptiert wird, geht diese Frist bei Instant Messaging deutlich nach unten. Wenn ich daran denke, welchen Stress bei so manchem bereits volle E-Mail-Postfächer auslösen, dann bringt Instant Messaging da wohl den absoluten Time-Overkill.

Pressekonferenzen: zu viele und zu wenig Inhalt

Drei Viertel der österreichischen Journalisten findet, dass es zu viele Pressekonferenzen gibt. Und 79% orten Handlungsbedarf bei den Themen. Das ist das Ergebnis einer Befragung der PR-Agentur ikp unter österreichischen Journalisten.

Klare Präferenz haben bei den Journalisten hingegen Kamingespräche, Round Tables oder Einzelgespräche, gerade letzter sind daber deutlich rückläufig.

Mehr zur Studie auf der Website des
PRVA.

E-Mail-Newsletter haben zu viele Kilobyte

1,3 Megabyte verschlang der größte E-Mail-Newsletter bei einer Studie von Absolit und etone zu Kennzahlen deutschsprachiger E-Mailings. Immerhin 29 Prozent der HTML-Newsletter lagen bei einer Gesamtgröße von über 100 Kilobyte, während die Experten von Absolit eine Limit von maximal 70 KB vorgeben.

HTML ist eindeutig die bevorzugte Variante für den Versand: 64 Prozent der Versender nutzen dieses Format inkl. Bilder, 5 Prozent verschicken einfach formatierte HTML-Mails ohne Bilder. 27 Prozent versenden reine Text-Mails, vier Prozent der Unternehmen entscheiden sich für das PDF-Format. Dabei ist der Newsletter eine eigene PDF-Datei, die an eine E-Mail angehängt wird. Diese sind im Schnitt gleich 214 kB groß.

Untersucht wurden Newsletter von 473 Versendern, die im Archiv deutschsprachiger Newsletter von Absolit registriert sind.

Microsoft bootet Google bei Amazon aus

Was in einer animierten Präsentation als Zukunfts-Vision beschrieben wird, ist jetzt schon Realität: Microsoft versus Google. Der Softwarekonzern hat den Suchmaschinen-Anbieter bei Amazon ausgebootet. Auf seinen amerikanischen Seiten griff Amazon bisher auf Google zurück, nutzt jetzt aber die Microsoft-Suchmaschine. Dem Marktforschungsunternehmen Nielsen/NetRatings zufolge hält Google derzeit in Nordamerika 49 Prozent des Suchmaschinenmarktes, Microsoft dagegen nur elf Prozent.

Quelle: WUV

Siehe auch K2-Eintrag zu “Googlezon”