Monthly Archive for Dezember, 2006

Warum nicht das neue Jahr mit Suchmaschinen-Optimierung beginnen?

Suchmaschinen-Optimierung ist ein wichtiges Instrument, damit die eigene Website auch gefunden wird. Mit einigen Aktionen kann man gleich selbst beginnen, so etwa mit dem Verfassen von Artikeln für sogenannte Artikelseiten: Die dort gesetzten Links verschaffen der eigenen Website eine höhere Linkpopularität.

Ein Beispiel für solch einen Dienst ist Aktuell Online.

-> Weitere Informationen zum Thema Suchmaschinen-Optimierung in diesem Blog

So schön kann Internet sein

Zum Jahresende häufen sich die Rankings. Hier kommt eines mit schönen Websites made 2006:

beautiful-css-based-web-designs

Fischer fischt im Blog-Teich

Endlich ein österreichischer Vorstand, der in Web 2.0 angekommen ist: Rudolf Fischer von der Telekom Austria hat jetzt sein eigenes Blog.

Recht viel mehr als Fragen stehen noch nicht drinnen – dabei würde ich mir gerade von einem Telekom-Vorstand mehr Antworten als Fragen zu den technischen Fragen der Zeit wünschen. Bleibt zu hoffen, dass sich das Blog nicht gleich in eine längere Weihnachtspause (oder gar einen Winterschlaf) verabschiedet.

Was sich TexterInnen unterm Weihnachtsbaum wünschen

Wenn sie nicht schon auf dem Schreibtisch stehen, gibt es einige Bücher, die Textern gute Dienste tun. Denn auch für Profis gilt: Gute Texte schneit es nicht vom Himmel. (Tatsächlich glaube ich: Berufs-Schreiber greifen sogar öfters mal zum Wörterbuch als manch anderer.)

1.
Damit wären wir schon beim Thema Wörterbuch. Aus der Duden-Reihe gibt es gleich mehrere recht brauchbare, die rasch bei der Hand sein sollten: Neben “Die deutsche Rechtschreibung” auch “Richtiges und gutes Deutsch” und “Das Stilwörterbuch”.

2.
Als Synonym-Wörterbuch wird fast immer empfohlen: A.M. Textor. Sag es treffender (rororo-Taschenbuch).

3.
Für sprachlichen Feinschliff ist Wolf Schneider die erste Adresse. Er hat zuletzt verfasst: Deutsch! Das Handbuch für attraktive Texte.
Oder als Alternative: Bastian Sick. Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod.

4.
Handbücher für das Texter-Handwerk gibt es zuhauf. Zu den empfehlenswerten zählen:
Hans-Peter Förster. Corporate Wording. Texten wie ein Profi.
Stefan Gottschling. Stark texten, mehr verkaufen.

5.
Der eigenen Kreativität förderlich sind:
Mario Pricken. Kribbeln im Kopf.
Mark Bryan, Julia Cameron. Der Weg des Künstlers im Beruf.
Armin Reins. Die Mörderfackel.

6.
Außer Konkurrenz: Das Buch von Vertreterinnen des Texttreff-Netzwerks:
Treffpunkt Text. Das Handbuch für Freie in Medienberufen.

Wenn Slogans Englisch sprechen

Englische Slogans sollen Internationalität signalisieren, werden im deutschen Sprachraum jedoch meist missverstanden. Das hat die Agentur Endmark bereits 2003 herausgefunden. Die Parfumerie-Kette Douglas änderte daraufhin ihren Slogan von „Come in and find out“ in “Douglas macht das Leben schöner“ (Beitrag auf meinem Blog dazu).

Nun hat Endmark wieder englische Slogans abgefragt. Und ein ähnliches Ergebnis erhalten: Ford ersetzte etwa den Spruch „Besser ankommen“ durch „Feel the difference“. Einige Befragte verstanden das aber als „Fühle das Differenzial“ oder „Ziehe die Differenz ab“.

Mehr dazu im Tagesspiegel.

Monotonie und Vielfalt in weiß

Weiß in weiß wünschen wir uns zu Weihnachten die Landschaft. Was im großen Maßstab sehr stimmungsvoll, zugleich aber auch recht monoton wirkt, ist im Detail sehr vielfältig: Mehr als 6.000 Formen von Schneeflocken zählten Forscher in den 60er Jahren (-> mehr zum Thema Schnee bei Wikipedia).

Ähnlich verhält es sich mit Texten: Mit einer reichlich beschränkten Anzahl an Buchstaben (26) und Wörtern (im Schnitt verwendet man rund 5.000) entsteht eine enorme Vielfalt an Texten.

Und wohin soll das alles führen? Am besten auf meine Agentur-Website, auf der sich zur Weihnachtszeit wieder munter Schneeflocken tummeln.

Unwort des Jahres: Der Ätschpeck muss weg

Wissenschafter der Grazer Uni küren seit Jahren das Unwort des Jahres. Dieses Mal fiel die Wahl auf eine Kreation aus der Werbung von Telering: Der Begriff “Ätschpeck” werde als aggressiv und herabwürdigend empfunden, war die Begründung.

Der Unspruch des Jahres stammt aus der politischen Werbung: “Daham statt Islam” aus der Wahlwerbung der FPÖ machte hier das Rennen.

Aus der Welt der Politik kommt auch das Wort des Jahres: Penthouse-Sozialismus. Zum Spruch des Jahres wurde “Nimm ein Sackerl für mein Gackerl” gewählt.

-> Website der Fachjury am Institut für Germanistik der Universität Graz: Hier finden sich auch die Vorgänger der prämierten Wörter und Sprüche.

Warum blogge ich?

PR-Blogger Klaus Eck hat sich das vor einiger Zeit gefragt und gleich ein ganzes Blog Mission Statement verfasst. Das hat auch mich dazu inspiriert, darüber nachzudenken, was mich zum Bloggen treibt.

Das vorläufige Ergebnis in 4 Punkten:

1.
Am Anfang standen Neugierde und Spaß im Vordergrund. Mich interessierte, wie Bloggen funktioniert. Wie macht man das? Worüber schreibt man? Was wird von anderen gelesen? Durch Ausprobieren lernt man am besten und so ging’s rasch los.

2.
Web 2.0 ist das Zukunfts-Thema für die PR (und deshalb finde ich die beruflichen Perspektiven für meine Branche auch besonders spannend). Ebenso wie ich das Geschehen in den klassischen Medien aufmerksam verfolge, möchte ich daher bei den neuen Kommunikationsformen am Ball bleiben. Wer selber bloggt, verfolgt weit aufmerksamer, was sich in der Blogosphere tut. Und signalisiert gleichzeitig seinem Umfeld, die Themen der Zeit nicht zu verschlafen.

3.
Mein Blog wird von weit mehr Besuchern gelesen als meine Agentur-Website. Es ist damit ein wichtiges Instrument für mein digitales Reputation Management.

4.
Mein Blog ist schließlich auch ein Notizbuch für mich. Ich greife hier relevante Themen für meine Tätigkeit auf, die mir in meiner täglichen Arbeit oder in Blogs und anderen Medien unterkommen. Mein Blog selektiert die Fülle an Informationen und hilft mir zugleich, Inhalte strukturiert aufzuarbeiten: Beim Schreiben eines Blog-Beitrags merkt man sich weit mehr als beim bloßen Lesen eines Beitrags.

Das beste PR-Bild des Jahres 2006

Gute Pressearbeit steht und fällt mit der Illustration. Wie exzellente Fotos für die Pressearbeit aussehen sollen, zeigen die prämierten Bilder beim obs-Award von Newsaktuell.

Mehr dazu bei Newsaktuell

pr-bild 2006

Was wünschen wir uns zu Weihnachten?

So legt man eine falsche Fährte: In den nächsten Zeilen geht’s nämlich nicht um eine Hitliste der Geschenke, sondern schlichtweg darum, mit welchen Grußformeln wir uns zur Weihnachtszeit beglücken.

In den USA hat in Zeiten der Political Correctness “Merry Christmas” zugunsten von religiös unverfänglichen “Holiday Greetings” abgedankt (Eintrag auf diesem Blog). (Übrigens: In Großbritannien verbieten heuer angeblich drei Viertel der Arbeitgeber ihren Mitarbeitern, das Büro weihnachtlich zu dekorieren, um andersgläubige Kollegen nicht zu verletzen.)

Mir flatterte dieser Tage der E-Mail-Newsletter von SAP ins Postfach, der mir salbungsvoll “gesegnete Weihnachten” wünschte. SAP mag eine segensreiche Erfindung sein, aber dieser Gruß passte für mich in diesem Kontext nicht.

PS: Weihnachten ist für Texter und Kreative eine besonders harte Nuss: Das Thema ist alle Jahre wieder das gleiche, die Realität passt immer weniger mit dem ursprünglichen Inhalt zusammen und dennoch soll jedes Mal wieder eine neue kreative Idee gefunden werden, die Weihnachtsfetischisten ebenso anspricht wie kritische Festgenossen.