Monthly Archive for Mai, 2007

Wider die Vielfalt der Schreibweisen: Die Regeln der deutschen Agenturen

Die neue deutsche Rechtschreibung ist jetzt amtlich und trotzdem ist vieles noch zweideutig: Bei 2.500 Wörtern erlauben die neuen Regeln zwei verschiedene Schreibweisen – wie “kennenlernen” und “kennen lernen” oder “Delphin” und “Delfin”.

Mehr Einheitlichkeit ist den deutschen Agenturen ein Anliegen und darum haben sie sich bei allen diesen Wörtern auf eine verbindliche Schreibweise geeinigt.Die Entscheidungen sind in einer einfachen Word-Liste dokumentiert. Eine praktische Idee, mit der man selbst ein einheitliches Regelwerk für sich entwickeln kann!

Die Agenturen werden die Liste mit den Variantenwörtern übrigens von August an anwenden, wenn die Übergangsfrist für die Änderungen am amtlichen Regelwerk in Deutschland endet.

Link zu Agentur-Schreibweisen nach neuer deutscher Rechtschreibung

Wenn Frauen bloggen

Kathrin Klette macht in der Netzeitung einen Rundblick unter Blogs von Frauen. Und zitiert eine Studie der Ruhr-Universität Bochum: Dort waren zwei Drittel der 464 im Internet befragten Blogger Frauen.

Auch nicht schlecht sind die Blogs von Doris Knecht, Andrea Maria Dusl und einigen anderen Österreicherinnen unter meinen Blog-Tipps!

Drei von 100 Internet-User schreiben in Österreich ein Blog

Drei Prozent der österreichischen Internetuser schreiben laut dem Laut AIM (Austria Internet Monitor) Blogs. Bei 4.520.000 macht das 135.600 Blogger. Und die Gemeinde der Blog-Leser beläuft sich sogar auf 316.400 Personen – das sind rund sieben Prozent der Internetuser.

Über: be24.at von Martin Bredl

Deutscher Werbekongress: “Geist ist geil – nicht Geiz ist geil”

300 Werbeprofis diskutierten beim deutschen Werbekongress dwk 2007 über die Entwicklung der Medienbranche und die Chancen der Digitalisierung. Die Experten waren sich über vieles einig, was wir ohnehin jeden Tag erleben: “Reale und virtuelle Welt wachsen immer mehr zusammen.”

So mancher TV-Vertreter versprühte allerdings Optimismus, den ich nicht teilen kann. So zeigen Zahlen zur Mediennutzung etwa eindeutig, dass die Zeit im Internet großteils auf Kosten des Fernsehens geht. Dennoch hält Andrea Malgara, Geschäftsführer SevenOne Media GmbH, die Rolle des Fernsehens nicht für gefährdet: “Das Fernsehen bleibt auch künftig unersetzlich, denn es bietet Familien die wichtige Möglichkeit, sich einmal am Tage quasi am Kamin zu treffen.”

Interessant die Position des Trendforschers Andreas Steinle vom Hamburger Zukunftsinstitut: “Geist ist geil – nicht Geiz ist geil”. Menschen würden “lernen, wissen und sich vernetzen”. Steinle: “Vor uns liegt ein hyper-moralisches Zeitalter. Ein Megatrend ist die Neo-Ökologie, die Menschen werden sinnvoller konsumieren.” Das Internet werde die Menschen zu neuem sozialen Verhalten führen, zu neuem Einkaufsverhalten, bei dem mobile Medien wie das Handy eine große Rolle spielen.

Quelle: prportal.de

Second Life: Nur ein Hype?

Über Second Life schreibt zur Zeit jeder und fast jeder, der zeitgemäß sein will, ist schon präsent. Was sich Unternehmen für ihren Markenwert davon erhoffen, erzählt z. B. ein Vertreter der Agentur Text 100 in einer Präsentation auf YouTube.

Alles nur ein Hype, ist die Conclusio eines Berichts im PR-Portal: Zwar haben sich laut einer Erhebung von ComScore bereits sechs Mio. Personen in Second Life registriert, täglich aktiv sind jedoch nur zwischen 20.000 bis 35.000 Nutzer. Die bevölkerungsreichste Nation in der Parallelwelt sind übrigens die Deutschen. Nur 16 Prozent stammen aus den USA.