Torsten Schwarz, vor allem bekannt als Experte zum Thema Online-Marketing, und Gabriele Braun, Geschäftsführerin der Marketing Börse, veröffentlichten 2006 den Leitfaden Integrierte Kommunikation. Und weil integrierte Kommunikation mittlerweile kein wirklich neuer Hut mehr ist, gab es als Subline dazu: Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert. 2008 kommt eine neue Auflage heraus, davor gibt es die bisherige als PDF-Gratis-Download, bis zum 24.12.2007.
Mittlerweile behauptet ja schon jeder, integrierte Kommunikation anzuwenden und fast jede Agentur hat dazu ein eigenes Konzept mit griffigem Namen entwickelt, mag das nun heißen “360 Degree”, “100 %”, “Power of One” oder was auch immer.
Was Theoretikern und Praktikern zum Thema in Summe einfällt, ist in diesem Buch in den drei Abschnitten Grundlagen, aktuelle Trends und Praxisbeispiele versammelt. Gleich zu Beginn steht ein Beitrag von Manfred Bruhn, bekanntester Theoretiker zum Thema. Danach folgen PR-Blogger Klaus Eck und viele andere als Autoren.
Leitfaden Integrierte Kommunikation
Wie Web 2.0 das Marketing revolutioniert
Herausgeber: Torsten Schwarz und Gabriele Braun
324 Seiten, Preis: 24,90 Euro, gebunden, ISBN: 3-00-019271-9, neue Auflage
erscheint im Januar 2008.
Brauchbare Infos zu Web 2.0 gibt’s eigentlich nur online. Letztens habe ich ein PDF vom Land Hessen vorgestellt, heute folgt ein E-Book von Berater Mark Buzinkay. Auch hier geht’s um die “Klassiker”: Blogs, Podcasting und Wikis.
Daneben werden auch vorgestellt: Online-Kalender mit Spongecell, virtuelles Büro mit Stikipad, Online-Umfragen mit Zoho Polls und vieles mehr.
Der Klick ist es wert: Web 2.0 für KMUs

Noch keine Geschenke für Weihnachten? Wie wär’s damit aus der Not eine Tugend zu machen? Die Organisation Adbusters, die sich kritisch mit unserer Konsum- und Werbewelt auseinander setzt, ruft auf zu: Buy Nothing Christmas. Wer’s nicht ganz so drastisch mag (oder seinen Kinder den Glauben an Christkind und Weihnachtsmann nicht zerstören möchte), kann sich an die Soft-Version halten: “Set a $ 100 limit!”
Mehr bei Adbusters
Lässt sich Content im Internet erfolgreich verkaufen? Zukunftsforscher Matthias Horx meint nein und hat auch zwei schlagkräftige internationale Beispiele: New York Times und Wall Street Journal verabschieden sich beide wieder von bezahlten Inhalten.
Die New York Times stellte im September 2007 die Online Abos ein und öffnete dafür das Archiv kostenlos.
Das Wall Street Journal galt bislang als der finanziell erfolgreichste paid content. Angeblich gab es eine Million registrierter User, die 79 Dollar im Jahr bezahlten. Nun hat Rupert Murdoch die teuren Abo-Inhalte in einem großen Ausmaß zur freien Verfügung gestellt.
Mehr im Zukunftsletter von Matthias Horx, zitiert über Observer-Letter.
Marketagent befragte Entscheider bei Direct-Mail-Kampagnen in Unternehmen. Wichtigster Beweggrund für eine Mailing-Aktion ist demnach die Kundenbindung (79,6 %), die Umsatzsteigerung folgt erst an vierter Stelle mit 56,3 %.
Das typische Mailing besteht aus 2 – 3 Bestandteilen, geht an 1000 – 10.000 Adressaten und wird im klassischen Kuvert alle 2 – 3 Monate versandt.
Bei der Zusammenarbeit mit Dienstleistern zählen vor allem die Argumente Verlässlichkeit, Termintreue und Vertrauenswürdigkeit. Das kreative Potenzial des externen Experten spielt demgegenüber eine untergeordnete Rolle.
Auf den ersten Blick mag das überraschen, ich habe ähnliche Ergebnisse in Studien aber bereits öfters gesehen: Das Kommunikations-Magazin Bestseller fragte z. B. im Herbst 2005 die Erwartungen an Werbe-Agenturen ab. Wichtigste Faktoren hier: Termintreue, Flexibilität, Budgettreue, auch hier war der Faktor Kreativität nachrangig.
Ganz klar: Ohne kreative Ideen kann keine Agentur reüssieren, aber nur mit professionellem Fulfillment hält man die Kunden auch bei der Stange.