Die VZ-Portale haben im deutschen Sprachraum einen unglaublichen Start hingelegt. Doch seit einiger Zeit gehen die PageImpressions zurück und beim Suchvolumen nach einschlägigen Networks liegt jetzt Facebook klar voran, ist beim PR-Blogger zu lesen.

Und das hat auch seine Gründe, schreibt Christoph Bauer beim PR-Blogger: “Die VZs haben mehrere Trends verschlafen: Sei es die sinnvolle Integration von Statusnachrichten, Bookmark-Sharing unter Freunden oder die Kommentierbarkeit von Inhalten – mittlerweile liegt die anfangs vielversprechende Plattform unter einer zentimeterdicken Staubdecke.”
Beim Start des deutschen Facebook herrschte noch allgemeine Skepsis, ob der Vorsprung von studiVZ & Co. aufzuholen sei (Basic Thinking Blog). Jetzt sieht die Situation anders aus. Trotzdem: Die “Hausmacht” ist noch hoch: Unter Österreichs Studenten zum Beispiel nutzen 88 % studiVZ, jedoch nur 39 % Facebook (Studie Universtität Salzburg, Jänner 2009).

Thomas Gensemer, der Mann hinter der Online-Kampagne von Barack Obama, stellte letztens beim 3. Media & Lifestyle Summit am Arlberg die Erfolgsrezepte der Community von mybarackobama.com vor. Ein zentrales Kriterium war die Einfachheit – und die drückte sich auch im Basis-Medium aus: Zwei Milliarden E-Mails wurden über die Community verschickt. Und für diese Nachrichten gab es ebenfalls ganz einfache Kriterien: maximal 250 Wörter je Mail und eine Antwort auf die folgenden Fragen: Warum werde ich angeschrieben? Was wollen die von mir? Und was passiert als Nächstes?
Klingt simpel, aber wie oft sind genau diese grundlegenden Punkte in seitenlangen Mails nicht enthalten…
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Kurier.at
Horizont.at
Rooster24
Der Public Relations Verband Austria (PRVA) befragte online PR-Profis aus Unternehmen und Agenturen zu Krise & Kommunikation. Mehr als 90 Prozent der Teilnehmer gehen davon aus, dass der Höhepunkt der Krise in Österreich erst kommt. Und mehr als die Hälfte glaubt, dass die Krise noch bis zu drei Jahre dauern wird. Bei den Ergebnis-Details fällt auf: Die Auftragnehmer (PR-Agenturen) sind bei beiden Fragen etwas optimistischer als die Auftraggeber (Unternehmen).
Rund die Hälfte der Befragten fühlt sich von der Krise nur “etwas betroffen”. Und ebenso nehmen die Hälfte der Auftraggeber wie Auftragnehmer an, dass PR in der aktuellen Krise an Bedeutung gewinnen wird. Als wichtigste Gründe werden genannt: Verbesserung der Kommunikation und “Krisen PR wichtig”.
Der PRVA nutzte die Befragung auch gleich für einen Blick auf die wichtigsten Themen der Branche heute und morgen. Als wichtigste Bereiche werden derzeit eingeschätzt: Unternehmenskommunikation (60,8 %), Interne Kommunikation & Change Management (34,6 %), Krisenkommunikation (32 %) und Marketing/Marken und Consumer PR (32 %). In drei Jahren soll dieses Bild aber anders aussehen: Unternehmenskommunikation liegt nach wie vor an der Spitze (60,1 %). Danach folgen aber Marketing/Marken und Consumer PR (45,8 %) und Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsibility (42,5 %).
Änderungen werden auch bei den Instrumenten erwartet: Als die drei wichtigsten Tools gelten heute Medienarbeit für Print-Medien, Face-to-face-Kommunikation und Online-Kommunikation. In drei Jahren schiebt sich die Online-Kommunikation an die erste Stelle, gefolgt von Face-to-face-Kommunikation und Medienarbeit für Online-Medien.
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PRVA
Das Europäische Institut für Corporate Publishing (EICP) erhebt ab nun Trends & Stimmungslage beim Corporate Publishing. Zum Auftakt dieses CP-Barometers zeigten sich 70 Prozent der befragten Kommunikationsverantwortlichen überzeugt: Kunden- und Mitarbeitermedien behaupten auch in der Krise ihren Rang als herausragendes Marketinginstrument. Ein weiteres Fünftel erwartet sogar einen Bedeutungsgewinn des Corporate Publishing gegenüber anderen Kommunikationsaktivitäten.
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Europäisches Institut für Corporate Publishing