Eine aktuelle Studie belegt es erneut: Journalisten wünschen sich primär einen informativen Pressebereich auf Unternehmenswebsites und aussagekräftige Presseaussendungen inkl. Bildangeboten via E-Mail. Das ergibt erneut eine Befragung österreichischer Journalisten durch die PR-Agentur Babnik Communications & Partner und die Internet-Marketing-Agentur str-act!.
Bei Presseaussendungen sollte man gerade auf die Betreffzeile achten. Das Wort Presseinformation und Datumsangabe sollte man besser weglassen, dafür den Unternehmensnamen anführen und das Thema treffend beschreiben.
Weitgehend uninteressant beurteilen Journalisten noch diverse Plattformen wie Youtube, Blogs und Social Communitys.
> Mehr dazu:
Observer-Letter
Ähnliche Studie von Marketagent – Herbst 2008

“Richtiges” grafisches Design ist Aufgabe von Profis. Aber jeder, der am Computer arbeitet, hat ein Stück weit mit Gestaltung zu tun. Mit den vielen Dokumenten und Konzepten, die wir Tag für Tag erstellen. Genau dazu gibt es ein lesenswertes Buch: Das Non-Designers Design-Book der Amerikanerin Robin Williams. Auf Deutsch erschien es 2008 unter dem Titel “Design & Typogfrafie für Dich. Die überraschend einfachen Gesetze guten Designs.” Mit vielen Beispielen macht die Autorin die vier entscheidenden Prinzipien guter Layouts klar:
1. Kontrast
Dokumente leben von deutlichen Unterschieden. Verschiedene Schriften oder Linienstärken, die sich ähneln, schaffen einen Konflikt. Schriften, Farben, Größen, Leerräume usw auf einer Seite sollten sich daher nicht gleichen. Durch kontrastierende Elemente wird Information gegliedert und Aufmerksamkeit erzeugt.
2. Wiederholung
Elemente sollen sich innerhalb eines Werkes immer wieder wiederholen: eine kräftige Linie, eine besondere Schrift. Viele Wiederholungen schaffen einen visuellen Schlüssel und Konsistenz. Das Layout wird vereinheitlicht und optisch interessant.
3. Ausrichtung
Jedes Element auf einer Seite will bewusst platziert und an einem anderen Objekt ausgerichtet werden. Entscheidend ist, eine starke Linie zu finden. Daher ist es meist nicht sinnvoll, auf einer Seite Text zugleich rechts auszurichten und zu zentrieren (Zentrierungen sind generell nur für sehr formelle Präsentationen sinnvoll.) Durch starke Ausrichtungen entsteht Einheitlichkeit: Alle Elemente auf einer Seite erscheinen zusammgehörig und aufeinander bezogen.
4. Nähe
Einander zugehörige Elemente wollen zu einer visuellen Einheit gruppiert angeordnet werden. So entsteht keine Verwirrung, ob eine Überschrift oder eine Grafik zu einem bestimmten Element gehört. Nähe schafft Klarheit und einen logischen Pfad, dem die Augen auf dem Weg durch das Dokument folgen. Als Daumenregel gilt: Drei bis fünf Elemente auf einer Seite sind genug. So entsteht automatisch Ordnung auf einer Seite.
> Mehr dazu:
Robin Williams
Design & Typogfrafie für Dich. Die überraschend einfachen Gesetze guten Designs.
Addison Wesley 2008.
> Das nächste Mal:
Summertime III: Überraschend anders präsentieren
Alle Beiträge der Serie Summertime
Die Krise der Printmedien interessiert mich schon länger, in einer eigenen Serie war darüber auf K2 schon einmal ausführlich zu lesen (“Gut oder gratis“). Letztens erschien in der Wochenzeitung “Die Zeit” ein Beitrag, in dem Stephan Weichert und Leif Kramp von der Hochschule Hamburg gleich einen “Marshallplan” zur Rettung der Zeitungsbranche forderten.
Das erinnert mich an einen ähnlichen Beitrag in der New York Times vom 28. Jänner 2009. Auch dort fand ein Printmedium prominente Autoren, um für finanzielle Unterstützungen zu werben. Was mich daran stört, ist doch das starke Eigeninteresse, für das hier das eigene Blatt instrumentalisiert wird. Und die verkürzte Argumentation: Die Krise der Printmedien wird gleichgesetzt mit einem Sterben des Qualitätsjournalismus. Das ist wohl doch zu einfach gedacht. Bei allem berechtigen Problembewusstsein: Qualitativ hochwertige Information ist auch im Internet möglich – und befruchtender Diskurs erst recht.
Der Beitrag zum Marshallplan ist natürlich trotzdem in der Online-Präsenz der Zeit zu finden – deren sich die Wochenzeitung ja ansonsten sehr rühmt.
Mitten im Sommer ist die beste Zeit für neue Impulse. Das Daily Business ist ruhiger, das schafft freien Kopf für anderes. Daher gibt es bei K2 eine Sommer-Serie mit Anregungen für die tägliche Arbeit und das Finden neuer Wege.
Demnächst hier also kurze Anstöße zu:
Effizienter E-Mailen
Was Nicht-Grafiker über Grafik wissen sollten
Twitter for Beginners
Und einiges mehr.
Erstellt am
7. Juli 2009 unter
Texten.
Auf der Website der Protext-Bewegung gibt es jetzt eine besondere Sommerlektüre zu gewinnen: “Das Schreibbuch – Das Handbuch für alle, die professionell schreiben”.
Bei K2 war hier schon über das Buch zu lesen. In kleinen Dosen portioniert finden sich darin viele brauchbare Tipps.
Also, ran an die Wörter:

> Mehr zum Gewinnspiel:
“Mit Profitext gewinnen”
Erstellt am
2. Juli 2009 unter
Blog.
Schon wieder ein Geburtstag: Im Frühjahr feierte meine Agentur ihren fünften Geburtstag, nun ist mein Blog dran. Ebenfalls fünf Jahre ist es nun schon online. Zunächst aus spontanem Interesse heraus entstanden, hat es sich bald als nützliches Instrument bewährt, um bei den aktuellen Entwicklungen im Netz am Ball zu bleiben.
Fünf Jahre und 320 Einträge später sieht die Kommunikationswelt schon wieder ganz anders aus. Zurückklicken zu den ersten Beiträgen ist zum Vergleich ganz interessant. Die neuen Tools von damals sind jetzt schon gang und gäbe und haben viel an User-Freundlichkeit gewonnen (bestes Beispiel sind RSS-Feeds). Mit Twitter & Co. beschäftigen uns jetzt schon wieder ganz andere Themen. Die Vielfalt an tollen Angeboten ist eine Herausforderung: Wie behält man noch den Überblick, wofür soll man sich entscheiden, wie geht man damit zeitökonomisch um?