Monthly Archive for September, 2009

Studie zu Online Communitys: Zwischen Hype und Must-Have

Enrico Hanisch von der Technischen Universität Dresden hat soeben untersucht, wie Online-Communitys in deutschen Unternehmen genutzt werden. Laut Comscore sind weltweit bereits zwei Drittel aller Internetnutzer Mitglieder in Sozialen Netzwerken oder Online-Communitys.

Hanisch befragte im Zuge seiner Studie rund 500 Vertreter von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Laut den Befragten profitieren vor allem Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Kundenservice von Online-Communitys. Sie werden primär für vier Geschäftsziele eingesetzt:

  • Verbesserung der eigenen Wettbewerbsposition
  • Steigerung der Produkt-, Marken- und Unternehmensbekanntheit
  • Optimierung des Dialogs mit Kunden und Marktforschung
  • Erhöhte Effektivität der PR-Instrumente

75 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Prozesse und Zusammenarbeit im und
zwischen Unternehmen durch Communitys künftig effektiver werden. Als wichtigster Erfolgsfaktor wird eine hohe Mitgliederaktivität gesehen (89 Prozent).

> Mehr dazu:

Eine Studie der GfK Austria befragte gerade Österreicher zu ihrer Einstellung und zur Nutzung von Web 2.0 – die wichtigsten Ergebnisse bei PRVA News.

Journalismus in Zeiten der Krise

Rund 2.100 Journalisten aus Deutschland wurden für den aktuellen Medien-Trendmonitor zu ihrer beruflichen Situation und ihren Erwartungen befragt. Eindeutiges Ergebnis: Aufgrund der Wirtschaftskrise wird in den Redaktionen eingespart: Für Recherchen bleibt immer weniger Zeit, immer öfter wird daher auf  Presseaussendungen zurückgegriffen.

Das sehe ich auch als Auftrag an die PR-Branche: noch genauer darauf achten, was von den Journalisten wirklich gewünscht wird und Texte bereitstellen, die gerne übernommen werden.

> Mehr dazu:

Blätterkatalog zum Medien-Trendmonitor (news aktuell)

Alpbach: Creativity – fuel for the knowledge society?

Kreativität war das Thema der letzten Folge meiner Sommerserie bei K2 – und soeben auch ein Schwerpunkt bei den Alpbacher Technologiegesprächen. Für Referent Gerald Hüther von der Universität Göttingen ist es klar: Es sei Zeit, die “Ressourcen-Nutzungskultur” durch eine “Potenzial-Entfaltungskultur” zu ersetzen. Wie das funktionieren kann, ist ausführlich in der “Presse am Sonntag” zu lesen.