Archive for the 'Web' Category

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Journalisten sind Fans von Facebook & Co.

Wie sieht eigentlich das Verhältnis von österreichischen Kommunikationsprofis zum Social Web aus? Die PR-Agentur ikp und die Fachzeitschrift “Der Österreichische Journalist” haben dazu 545 Journalisten und Kommunikationsfachleute befragt. Sie nutzen demnach Social Media besonders häufig. 8 von 10 Journalisten sind zumindest bei einem Social Network vertreten – rund die Hälfte ist dies bereits seit mehr als zwei Jahren. Unter den anderen  Internet-Usern in Österreich sind laut AIM nur 32 Prozent im Social Web aktiv.

Foto: Doreen Salcher - Fotolia.com

Facebook ist bei den Kommunikationsprofis mit Abstand das beliebteste Social Network. 79 Prozent haben dort ein Profil angelegt. An 2. Stelle liegt Xing mit 69 Prozent. Twitter ist mit lediglich 30 Prozent auf Platz 3 zu finden und wird vor allem von Online-Medien gerne genutzt.

Journalisten schätzen an den Social Media primär die einfachen Möglichkeiten der Kontaktpflege und die hohe Aktualität (jeweils 26 Prozent).

Blogs werden von 26 Prozent der Befragten beobachtet, 16 Prozent betreiben selbst ein Blog – die höchte Affinität hierzu haben wiederum Online-Medien. Nur 6 Prozent der aktiven Blogger wurden bereits einmal kontaktiert, um über ein bestimmtes Thema zu schreiben – dabei würde kein Blogger das grundsätzlich ablehnen.

> Mehr dazu:

Studie: Journalismus und Social Media (PDF)

Wer braucht Google Buzz? Was erwartet uns bei Facebook?

Ziemlich unerwartet hat Google den neuen Service Buzz präsentiert. Und ziemlich unschlüssig sind viele noch, was sie davon halten sollen. Die Wiener Stadtzeitung Falter nennt ihn in der aktuellen Ausgabe “einen aufgeblasenen Onlinedienst”, mit dem Google unbedingt bei den Social Networks wie Twitter und Facebook mitmischen will, ohne revolutionär Neues zu bieten. Dafür wird heftig ausspioniert: “Am liebsten würde der Dienst alles veröffentlichen, was man in den Weiten des Webs gerade tut – sei es ein Foto auf Picasa hochladen oder ein neues Blog im Google Reader lesen.” Vor der Nutzung ist daher unbedingt zu empfehlen, die Privacy-Einstellungen zu überprüfen.

Facebook ist inzwischen auch sehr aktiv: Soeben wurde eine mobile Version namens Zero vorgestellt. Und die meistgenutzten Websites weltweit sind großteils schon bei Facebook Connect integriert, das auf den Sites einen einfachen Login ohne erneute Authentifizierung ermöglicht.  Die eigene Suche von Facebook wird immer populärer und schmälert laut All Facebook den Marktanteil von Google. Und Meedia berichtet, dass Facebook in den USA mittlerweile mehr Traffic auf News-Sites bringt als Google News. Facebook bekommt damit immer mehr Datenmacht: Profildaten und Nutzerverhalten ermöglichen ein Social Targeting, von dem jeder Werbetreibende träumt.

> Mehr dazu:

PR-Blogger – Facbeook vs. Google

Spiegel Online – Überraschung-Coup mit Buzz

YouTube – Video über Google Buzz

Social Müdia?

Kaum ist der Social-Media-Hype so richtig da, soll er schon wieder vorbei sein: “Macht Social Media müde?”, fragt sich etwa Olaf Kolbrück bei Off the Records. Und stellt die alte Spinne-oder-Fliege-im-Netz-Frage: “Leben die Menschen im Internet oder werden sie von den Online-Diensten gelebt?”

Ibrahim Evsan, Autor des Buches “Der Fixierungscode”, fragt sich auf seinem Blog: “Müssen wir Informations- und Wissensverarbeitung um jeden Preis vorantreiben, uns immer mehr Tools zulegen?” Seine Antwort: “Ich meine, dass nur die intuitive Informationsaufnahme uns vor dem Informations-Overflow der digitalen Welt retten kann. Wenn ich anfangen würde, die Informationen nach gelernter Art und Weise der analogen Welt, zu bewerten, würde ich zu keinem Ergebnis kommen, weil die Informationsdichte in der digitalen Welt wesentlich höher ist. Kurz: Die Mechanismen der realen Welt greifen nicht wirklich in der digitalen Welt, wir müssen unser Verhalten modifizieren, es bewusst anpassen, um nicht in der Informationsflut unterzugehen.”

Social Müdia & Early Adopter

So mancher Early Adopter hat Social Müdia schon wieder hinter sich: Bill Gates hatte sein Facebook-Profil im letzten Herbst gelöscht, startete jetzt dort aber wieder neu und kann sich  schon über 94.000 Fans freuen. Auch bei Twitter ist er aktiv – mit aktuell 440.000 Follower.

Google startet Frontalangriff mit Buzz

Die gesamte Facebook-Fangemeinde hat mittlerweile die Einwohner fast aller Länder überholt. Nur China und Indien sind laut dem Blog Social Media Marketing noch größer. Derartiges Datenfutter wird  uns noch einige Zeit begleiten. Wie soeben bei der Präsentation des Mail-Dienstes Buzz, mit dem Google im Revier von Facebook und Twitter wildern möchte (mehr dazu bei Spiegel Online).

Besser finden – mit Custom Search

Das Richtige in den Weiten des Webs finden – dieses Thema wird uns immer mehr beschäftigen. (Übrigens auch auf dem eigenen Computer – und ich schätze daher sehr die deutlich besseren Suchfunktionen bei Windows 7).

Neulich bin ich auf die benutzerdefinierte Suche bei Google gestoßen. Die Idee dürfte so relevant sein, dass es dafür von Google sogar eine eigene Webpräsenz auf Deutsch gibt. International entwickelt Google schon seit drei Jahren an einem Angebot unter dem Titel Custom Search Engine (CSE). Mit einigen einfachen Funktionen lässt sich eine eigene Suchmaschine nach Wunsch zusammenbauen. Für Wunsch-Domains und Wunsch-Websites gibt es die Funktion “Boost-In” und für Websites, die man gerne draußen hätte, ein einfaches “Remove”. Die ersten Ergebnisse sind fein!

Und andere Suchmaschinen? Ich versuche immer wieder, brauchbare Alternativen zu Google zu finden. Mitunter sind die Ergebnisse bei Cuil und Bing wirklich brauchbar. Die Resultate von Bing und Google lassen sich auch direkt vergleichen – auf der Website Bing vs. Google.

Google Zeitgeist liefert übrigens interessante Daten, was in Österreich im Jahr 2009 am häufigsten gesucht wurde. Die drei Aufsteiger des Jahres sind Windows 7, Facebook und YouTube. Insgesamt sieht das Ranking für das vergangene Jahr wie folgt aus:

  1. wien
  2. youtube
  3. österreich
  4. facebook
  5. wetter
  6. salzburg
  7. google
  8. gmx
  9. orf
  10. netlog

Twitter oder Facebook?

Twitter oder Facebook? Das werde ich in letzter Zeit häufig gefragt. Immer mehr Unternehmen wollen den Social-Media-Boom nicht verpassen, die eigenen Ressourcen dabei aber effizient einsetzen. Auf welches Portal soll man also setzen?

Foto: luagamol - Fotolia.com

Sowohl Facebook als auch Twitter haben in den letzten Monaten einen enormen Aufschwung erlebt. Sicher, nach wie vor sind sie Medien, die primär von jungen Usern verwendet werden. Aber: Die über 35-Jährigen sind die am stärksten wachsende User-Gruppe bei Facebook. Ein Drittel der US-Unternehmen ist laut Dr. Web bereits bei Facebook präsent – in Deutschland sind es demgegenüber nur 4 Prozent der DAX-Unternehmen.

Laut einer Studie vom Dezember 2009 ist Twitter aktuell die beliebteste Social-Media-Plattform in Deutschland. Eine Befragung der Universität Oldenburg und der Agentur construktiv hat ergeben, dass 39 Prozent der werbestärksten Unternehmen Deutschlands bereits diesen Microblogging-Dienst nutzen. Auf Facebook sind demnach nur 28 Prozent vertreten, YouTube kommt auf 37 Prozent. Damit ist gleich der Name eines dritten Social-Media-Portals gefallen – viele weitere ließen sich hinzufügen. Und welches ist nun wirklich die richtige Wahl?

Dazu ein kurzer Exkurs zu meinen persönlichen Erfahrungen: Ich selbst nutze Twitter seit rund einem Jahr – und war wirklich überrascht, wie viel Interessantes das Prinzip der Serendipity bei Twitter zu Tage bringt. Der Zeitfaktor ist jedoch nicht unerheblich: Ich nutze Twitter weit weniger, als ich gerne möchte und zugleich deutlich länger als ich im Hinblick auf die Zeiteffizienz eigentlich sollte.

Das Thema Zeit war für mich entscheidend, Facebook lange links liegen zu lassen, das ich auch primär als privates Portal sah. Das hat sich definitiv geändert, war meine Erfahrung, als ich mich vor Kurzem doch bei Facebook registrierte. Innerhalb weniger Tage kamen mehrere Anfragen von beruflichen Kontakten aus anderen Social-Networks. Diese strikte Trennlinie – hier private, dort berufliche Social-Media – lässt sich nicht ziehen. Immer mehr Unternehmen nutzen Facebook aus rein beruflichen Gründen – und das erfolgreich.

Das macht die Social-Media-Entscheidung nicht gerade leichter. Ein Blick auf die reinen Nutzerzahlen hilft hier auch nicht weiter. Sie ändern sich ohnehin permanent und im Web 2.0 sind auch ganz andere Faktoren wesentlich: Wie viele Multiplikatoren kann ich über ein Portal erreichen, welche Art von Inhalten habe ich, welche Image-Messages sende ich aus…? (PR-Blogger Klaus Eck zeigt in einer Prezi-Präsentation dazu interessante Faktoren auf.)

Darauf kommt es also an, bevor man seine eigene Social-Media-Strategie findet: Sich zunächst im Web 2.0 umsehen und Fragen stellen. Was machen andere im beruflichen Umfeld? Was spricht mich positiv an? Was passt zu mir und meiner persönlichen Positionierung? Und dann nach etwas Sondieren selbst starten. Das Social-Web ist (noch) ein großes Experimentierfeld – mit allen Vor- und Nachteilen. Das heißt auch: Die Augen offen halten für die weitere Entwicklung und immer wieder evaluieren: Was tut sich, ist das noch der richtige Weg? Was wäre sonst noch möglich?

> Mehr dazu:

ComMetrics – Social media: What is so special?

Anders denken – Warum Sie jetzt aufhören sollten zu bloggen

PR-Blogger – Denken Sie an den Twitterfaktor

Unternehmer.de – Reputation in Gefahr

Harvard Business Review – Twitter Research

Suche im Real-Time-Web – Google versus Bing

Bereits seit einiger Zeit bietet Microsofts Suchmaschine Bing die Echtzeit-Suche von Twitter-Meldungen an, nun hat Google mit einer Real-Time-Search-Funktion nachgezogen, die allerding auch andere Quellen wie Blogs integriert. Ian Paul hat bei PC World die beiden Angebote verglichen, seine Bewertung fällt ambivalent aus.

Die Echtzeitsuche von Google funktioniert derzeit nur auf Englisch – bei Google Trends kann man sich die Funktion zum Beispiel anschauen. Im Fenster “Latest Results” werden jeweils die aktuellsten Ergebnisse eingeblendet.

Das PDF-Magazin Suchradar vergleicht vergleicht soeben  in der aktuellen Dezember-Ausgabe (Seite 11) die “regulären” Suchabfragen von Bing und Google . Die beiden Suchmaschinen liefern demnach sehr unterschiedliche Ergebnisse.  Da Google-Resultate gefühlt als richtig wahrgenommen werden, werden die anderen Ergebnisse von Bing von den Sucenden meist als  nicht stimmig gewertet.  Aber was ist wirklich der richtige Treffer?

Ein ähnliches Meinungsbild ergibt auch eine aktuelle  “Opinion-Mining-Studie“: Die Befragten schätzen die Qualität der Suchergebnisse  von Bing als verbesserungswürdig ein, dafür punktet das Microsoft-Angebot mit dem Design und besseren Resultaten bei Bildern und Videos. Der Stellenwert von Bing ist jedenfalls nach wie vor sehr niedrig – er könnte aber höher werden, wenn Yahoo in Deutschland künftig mit Bing arbeitet.
> Mehr dazu:

Echtzeitsuche: Beitrag auf K2 vom 5.6.2009

Studie zu Online Communitys: Zwischen Hype und Must-Have

Enrico Hanisch von der Technischen Universität Dresden hat soeben untersucht, wie Online-Communitys in deutschen Unternehmen genutzt werden. Laut Comscore sind weltweit bereits zwei Drittel aller Internetnutzer Mitglieder in Sozialen Netzwerken oder Online-Communitys.

Hanisch befragte im Zuge seiner Studie rund 500 Vertreter von kleinen und mittleren Unternehmen in Deutschland. Laut den Befragten profitieren vor allem Marketing, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit und Kundenservice von Online-Communitys. Sie werden primär für vier Geschäftsziele eingesetzt:

  • Verbesserung der eigenen Wettbewerbsposition
  • Steigerung der Produkt-, Marken- und Unternehmensbekanntheit
  • Optimierung des Dialogs mit Kunden und Marktforschung
  • Erhöhte Effektivität der PR-Instrumente

75 Prozent der Befragten sind überzeugt, dass Prozesse und Zusammenarbeit im und
zwischen Unternehmen durch Communitys künftig effektiver werden. Als wichtigster Erfolgsfaktor wird eine hohe Mitgliederaktivität gesehen (89 Prozent).

> Mehr dazu:

Eine Studie der GfK Austria befragte gerade Österreicher zu ihrer Einstellung und zur Nutzung von Web 2.0 – die wichtigsten Ergebnisse bei PRVA News.

Highlight-Ranking von Computer-Programmen

54 Softwareprogramme nutzt ein Computer-User durchschnittlich, weiß das Web-Tool Wakoopa. Nicht wenig eigentlich. Bei mir ging die Zahl sicher gerade etwas nach unten. Beim Wechsel auf einen neuen Computer kamen mir wieder einige Tools abhanden und neu installiert wird nur, was man wirklich vermisst. Dafür sind Windows 7 und die Office 2007 Programme wirklich fein beim Arbeiten, die Usability ist deutlich besser, die Symbole endlich wieder deutlich größer. So findet man deutlich rascher die gesuchte Funktion. Und insgesamt ging der Wechsel erstaunlich gut. Vorbei die Zeiten, als das Aufsetzen eines Systems einen unerwartet für längere Zeit außer Gefecht setzte.

Bei Wakoopa interessant: Das Tool checkt permanent, welche Programme die registrierten User verwenden. Das Ranking des letzten Monats sieht so aus:

# 1.Safari
# 2.Twitter
# 3.Gmail
# 4.WebKit
# 5.QuickTime Player
# 6.Google Reader
# 7.TextMate
# 8.YouTube
# 9.Adobe Photoshop
# 10.Pages

Das mag für nichts repräsentativ sein. Aber was doch auffällt: Es dominieren Web-Applikationen und Microsoft-Programme sind überhaupt nicht darunter.

Sich im Web authentisch und unverwechselbar präsentieren

Den ersten Eindruck über ein Unternehmen verschaffen wir uns heute meist online und nicht Face to Face. Dort gleicht aber oft eine Website der anderen. Dieser anonyme Einheitsbrei ist verhängnisvoll: Denn wie soll ein potenzieller Kunde so Hilfe zur Entscheidungsfindung bekommen? Er sucht auf der Website eines Anbieters nach Argumenten, warum er sich gerade für ihn entscheiden sollte. Und dabei spielt dessen Persönlichkeit eine wesentliche Rolle.

Denn Kunden wählen oft nicht einfach ein Produkt, sondern eine Person. Daher ist es gerade im anonymen Umfeld des Internets so wichtig, sich mit einem unverwechselbaren Profil zu präsentieren. Wie das geht, beschreibt ein neuer Kurs von mir bei der Weiterbildungplattform Akademie.de.

Die Kapitel

  • Trauen Sie sich, Ihrer Website ein persönliches Gesicht zu geben!
  • Die Elemente, die eine Website unverwechselbar und persönlich machen
  • Persönliche Startseite
  • Ihre Profilseite
  • Weitere Services und Personalisierung-Optionen in anderen Website-Bereichen
  • Personal Branding abseits der eigenen Website
  • Die Umsetzung: Nun sind Sie an der Reihe

> Mehr dazu:
Personal Branding – zeigen Sie Gesicht im Web! Wie Sie Ihrer Unternehmens-Website eine unverwechselbare Note geben

Summertime I: Twitter for Beginners

Summertime bei K2Twitter ist zur Zeit definitiv das beliebteste Web 2.0-Thema. Alles nur ein Hype? Mir macht die Twitterei auch nach einigen Monaten nach Spaß. Das Prinzip der Serendipity funktioniert hier wirklich. Ganz zufällig finde ich bei Twitter immer wieder wirklich Neues und Spannendes. Die Schwarmintelligenz filtert aus den Weiten des Webs wirklich das, was interessant ist. Und das weit rascher als herkömmliche Printmedien, klassische Suchmaschinen und auch Blogs. In den USA entdecken gerade viele Kleinstunternehmen die Möglichkeiten von Twitter – viele von ihnen haben nicht einmal eine Website (mehr dazu bei bigtrends).

Andererseits gilt aber auch: Twitter aktiv zu nutzen kostet Einiges an Zeit (die ich leider nicht immer so habe, wie es fein wäre). Armin Wolf twittert laut eigenen Angaben täglich eine dreiviertel Stunde – und hat es damit zum Top-Twitterer Österreichs geschafft: mit schon mehr als 6.000 Followern, bis 2014 könnten es schon 1 Million sein, ließ er beim Tool Twittas berechnen.

Zunächst der Einstieg: Unter http://twitter.com/ lässt sich einfach ein Account anlegen. Dann geht man auf die Suche nach Twitterern, die man gerne verfolgen möchte. Dazu sieht man sich bei anderen Twitterern um. Unter den Stichwörtern  “Following” und “Followers” kann man auf die Suche gehen und sich mit einem Klick auf das “Follow-Symbol” leicht selbst eintragen. Wenn man dafür gerne etwas mehr Zeit investiert, sind zum Beispiel Armin Wolf und Robert Scoble in Kalifornien gute Quellen, eine kompaktere Liste zum Starten ist bei meinem Account zu finden.

Dann ist ein bisschen umsehen angesagt, bevor man mit den eigenen Nachrichten beginnt. Mit maximal 140 Zeichen zu Nützlichem und Alltäglichem, gerade auch zum Verbreiten von interessanten Links ist Twitter sehr praktisch. Bei allem Spaß aber nicht vergessen, dass die eigenen Kurznachrichten von jedem im Web gelesen werden können.

Rund um Twitter haben sich jede Menge nützliche und witzige Anwendungen entwickelt – vom TweetDeck bis wefollow. Dazu sollte man sich auch etwas umschauen, wenn man starten möchte. Einen guten Überblick dazu gibt Meedia.

Sehr beliebt unter Twitter-Usern ist derzeit TweetDeck. Eigene Spalten für Twitter-Kontakte, selbst angelegte Gruppen oder die Ergebnisse von Suchanfragenin bringen Ordnung in die chaotische Twitter-Welt, in dem sie Spalten einführt. Und es lassen sich Inhalte filtern – durch die Eingabe von “http” lassen sich  beispielsweise sämtliche Tweets nach Internetadressen durchsuchen.

Mit TwitterFeed kann man RSS-Feeds automatisch in einen Twitter-Account einbinden können. So bekommen Follower automatisch Updates zu neuen Blogeinträgen oder Artikeln.

TweetBeep checkt stündlich, ob ein bestimmter Suchbegrifft (zum Beispiel Unternehmensname) in Tweets vorkommt und schickt Benachrichtigungen ganz ähnlich den Google Alerts.

wefollow ist ein Art globales Directory für Twitter-User. Und wer Firefox als Internet-Browser verwendet, sollte sich Twitterfox ansehen.

Zum Schluss noch ein Tipp zum Weitersuchen:: Bei Mr. Wong habe ich einige Bookmarks zum Thema Twitter zusammengestellt.

> Das nächste Mal:
Summertime II: Grafik für Nicht-Grafiker

Alle Beiträge der Serie Summertime