Summertime I: Twitter for Beginners

Summertime bei K2Twitter ist zur Zeit definitiv das beliebteste Web 2.0-Thema. Alles nur ein Hype? Mir macht die Twitterei auch nach einigen Monaten nach Spaß. Das Prinzip der Serendipity funktioniert hier wirklich. Ganz zufällig finde ich bei Twitter immer wieder wirklich Neues und Spannendes. Die Schwarmintelligenz filtert aus den Weiten des Webs wirklich das, was interessant ist. Und das weit rascher als herkömmliche Printmedien, klassische Suchmaschinen und auch Blogs. In den USA entdecken gerade viele Kleinstunternehmen die Möglichkeiten von Twitter – viele von ihnen haben nicht einmal eine Website (mehr dazu bei bigtrends).

Andererseits gilt aber auch: Twitter aktiv zu nutzen kostet Einiges an Zeit (die ich leider nicht immer so habe, wie es fein wäre). Armin Wolf twittert laut eigenen Angaben täglich eine dreiviertel Stunde – und hat es damit zum Top-Twitterer Österreichs geschafft: mit schon mehr als 6.000 Followern, bis 2014 könnten es schon 1 Million sein, ließ er beim Tool Twittas berechnen.

Zunächst der Einstieg: Unter http://twitter.com/ lässt sich einfach ein Account anlegen. Dann geht man auf die Suche nach Twitterern, die man gerne verfolgen möchte. Dazu sieht man sich bei anderen Twitterern um. Unter den Stichwörtern  “Following” und “Followers” kann man auf die Suche gehen und sich mit einem Klick auf das “Follow-Symbol” leicht selbst eintragen. Wenn man dafür gerne etwas mehr Zeit investiert, sind zum Beispiel Armin Wolf und Robert Scoble in Kalifornien gute Quellen, eine kompaktere Liste zum Starten ist bei meinem Account zu finden.

Dann ist ein bisschen umsehen angesagt, bevor man mit den eigenen Nachrichten beginnt. Mit maximal 140 Zeichen zu Nützlichem und Alltäglichem, gerade auch zum Verbreiten von interessanten Links ist Twitter sehr praktisch. Bei allem Spaß aber nicht vergessen, dass die eigenen Kurznachrichten von jedem im Web gelesen werden können.

Rund um Twitter haben sich jede Menge nützliche und witzige Anwendungen entwickelt – vom TweetDeck bis wefollow. Dazu sollte man sich auch etwas umschauen, wenn man starten möchte. Einen guten Überblick dazu gibt Meedia.

Sehr beliebt unter Twitter-Usern ist derzeit TweetDeck. Eigene Spalten für Twitter-Kontakte, selbst angelegte Gruppen oder die Ergebnisse von Suchanfragenin bringen Ordnung in die chaotische Twitter-Welt, in dem sie Spalten einführt. Und es lassen sich Inhalte filtern – durch die Eingabe von “http” lassen sich  beispielsweise sämtliche Tweets nach Internetadressen durchsuchen.

Mit TwitterFeed kann man RSS-Feeds automatisch in einen Twitter-Account einbinden können. So bekommen Follower automatisch Updates zu neuen Blogeinträgen oder Artikeln.

TweetBeep checkt stündlich, ob ein bestimmter Suchbegrifft (zum Beispiel Unternehmensname) in Tweets vorkommt und schickt Benachrichtigungen ganz ähnlich den Google Alerts.

wefollow ist ein Art globales Directory für Twitter-User. Und wer Firefox als Internet-Browser verwendet, sollte sich Twitterfox ansehen.

Zum Schluss noch ein Tipp zum Weitersuchen:: Bei Mr. Wong habe ich einige Bookmarks zum Thema Twitter zusammengestellt.

> Das nächste Mal:
Summertime II: Grafik für Nicht-Grafiker

Alle Beiträge der Serie Summertime

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