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3. Business Blog Karneval: Erfolgreich mit Neuen Medien

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Nach den Themen Akquise und Pressearbeit startet nun der 3. Business Blog Karneval im deutschen Sprachraum: Thomas Kilian startet ihn zum Thema: “Erfolgreich mit Neuen Medien – Wie Internet und Web 2.0 das Business revolutionieren”.

Er schreibt dazu: “Die Neuen Medien verändern unser Leben; den Alltag, die Art und Weise, Geschäfte zu machen. Einige mögliche Fragestellungen, die sich aus dem Thema ergeben:
Wie können Unternehmen das Internet erfolgreich für sich nutzen?
In welchen Bereichen bringen die Neuen Medien einen echten Mehrwert fürs Business oder die Gesellschaft?
Ist Web 2.0 nur ein kurzzeitiges Modewort oder welche Vorteile bietet das Mitmach-Internet wirklich?”

Das kann spannend werden.

Mehr beim Blog Neukunden-Magnet von Thomas Kilian

2. Business-Blog-Karneval: Wissensdossier zu erfolgreicher PR & Medienarbeit

Die Idee der Blog-Karnevals bringt Früchte: Der zweite Business-Blog-Karneval sammelte Input zum Thema “Erfolgreiche PR & Medienarbeit.” Das Ergebnis in Zahlen sind 104 Beiträge von 37 Autoren, weit wichtiger jedoch der inhaltliche Output, abzurufen beim Blog
Erfolg & PR

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Mein Fazit: Wissen teilen bringt allen was.

Business-Blog-Karneval: Checkliste für Pressekonferenzen

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Nicht jedes Thema ist für ein Pressegespräch oder eine Pressekonferenz geeignet und so manches Detail sollte man vorher planen. Hier kommt eine Checkliste mit den wichtigsten Punkten zur Planung aus österreichischer Sicht. In Deutschland mag manches anders sein – Input dazu wäre interessant!

1. Ist eine Pressekonferenz das richtige Instrument?
Kann das Thema in einer Presseaussendung nicht ausreichend dargelegt werden – sind Erklärungen notwendig? Oder handelt es sich um einen regelmäßigen Anlass – wie eine jährliche Bilanz-Pressekonferenz?

2. An welchem Ort soll die Pressekonferenz stattfinden?
Zentrale Erreichbarkeit und Image der Location sind ebenso ein Kriterium wie Raumgröße, Ambiente und Ausstattung. Außerdem wichtig: Passt der Ort zum Thema?

3. Wann ist der beste Termin?
An manchen Tagen häufen sich Presse-Termine. Ein Blick in Terminkalender (z.B. APA) schafft rechtzeitig Klarheit. Ebenso wichtig ist die Abklärung im eigenen Unternehmen: Ab wann kann das Thema nach außen kommuniziert werden, wann haben die Referenten Zeit?

Der präferierte Zeitpunkt von Journalisten ist gegen 10.00 Uhr.

4. Wie sieht die Einladung aus?
Die Einladung wird üblicherweise rund zwei Wochen vor der Pressekonferenz an relevante Journalisten per E-Mail versandt – mit der Bitte um eine Anmeldung. Im Text werden kurz das Thema beschrieben, Termin und Ort genannt sowie die Referenten angeführt. Kurz vor dem Pressegespräch wird telefonisch nachgefasst.

5. Wie sieht die inhaltliche Vorbereitung aus?
Jede gelungene Aufführung will geprobt werden, das gilt auch für Pressekonferenzen. Eine Generalprobe ist daher ein verlässlicher Erfolgsfaktor – gerade hier kommt der Input der Agentur zum Tragen.

6. Welche Unterlagen stehen bei der Pressekonferenz zur Verfügung?
Die Presseunterlagen zur Pressekonferenz enthalten den ausführlichen Pressetext, eine Rednerliste sowie ergänzende Materialien wie z. B. Factsheet des Unternehmens, Organigramm, Unternehmensbroschüre, Fotos auf CD, Schreibmaterial, ev. kleine Giveaways etc.

7. Wie ist die Bewirtung organisiert?
Üblich sind kalte und warme Getränke sowie auf den Tischen eingestellte kleine Snacks.

8. Waran ist bei der Organisation vor Ort zu denken?
Vor Ort ist eine Fülle von Kleinigkeiten zu beachten: Hinweisschilder, Sitzordnung, technische Ausstattung mit Beamer und Leinwand, Licht (Verdunkelungsmöglichkeit), Namensschilder für Referenten, Eintragungsliste für Journalisten.

9. Was erfolgt im Anschluss an die Pressekonferenz?
Nach der Pressekonferenz werden die Unterlagen an nicht erschienene Medien versandt. Wichtig ist auch eine Info an die Medienbeobachtung.

Business-Blog-Karneval: Die 10 wichtigsten Tipps für Gespräche mit Journalisten

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Interviews mit Journalisten folgen eigenen Regeln – die wichtigsten sollte man kennen:

1. Schlüsselbotschaft zuerst!
2. News-Wert: Überraschung, Lesernutzen, Konfliktpotenzial, Personalisierung!
3. Kurze, einfache Sätze!
4. Keine Fachbegriffe: Lieber zu einfach als zu kompliziert!
5. Wertungen wie „die Größten“ mit Zahlen belegen!
6. Fact-Sheet mit wichtigen Zahlen in Griffnähe!
7. Auf mögliche (negative) Themen vorbereiten!
8. Zahlen eventuell nachliefern (schriftlich)!
9. Keine Vorab-Infos vor einem Pressegespräch!
10. Journalisten prompt und verlässlich zurückrufen
(Vertretungsbefugnisse im Unternehmen klären)!

2. Business-Blog-Karneval: Erfolgreiche PR & Medienarbeit

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Soeben ist der zweite Business-Blog-Karneval im deutschsprachigen Raum gestartet – das Thema ist dieses Mal “Erfolgreiche PR & Medienarbeit”. Ich mache zu diesem Thema gleich nochmal so gerne mit.

Startschuss im deutschsprachigen Raum zu dieser Idee aus den USA war der 1. Business-Blog-Karneval zum Thema Akquise: Kunden und Aufträge finden und gewinnen. Meine Beiträge dazu sind unter dem Tag “1. business blog-karneval” zu finden.

Web 3.0. Oder: Am Anfang war das Wort.

Gerade beobachten wir noch die frische New Economy-Blase, die sich um Web 2.0 aufbaut, da ist schon die Rede von Web 3.0: Nach dem Mitmach- kommt jetzt das semantische Netz. Immer leistungsfähigere Computer und neue Technologie werden künftig völlig neue Möglichkeiten schaffen, bedeutungsvolle Inhalte im Internet zu finden.

Suchmaschinen finden heute Millionen von Dokumenten, liefern aber keine direkten Antworten auf Fragen. Das wird sich ändern, schreibt John Markoff in der New York Times: Wer heute nach Hotel-Empfehlungen sucht, muss sich umständlich durch zahlreiche Websites mit langen Kommentar-Listen kämpfen. Ein Web 3.0-System würde sämtliche Anforderungen des Interessenten aufnehmen, dann alle Kommentare abwägen sowie ranken und schließlich genau das richtige Hotel für den jeweiligen Interessenten empfehlen.

Google unterstützt bereits ein Projekt in dieser Richtung an der University of Washington: Das Versuchssystem mit dem Namen Opine extrahiert Informationen von User-Sites mit Produkt-Bewertungen.

Wir bewegen uns von einem Web der vernetzten Dokumente zu einem Web vernetzter Daten – mit Texten und ihren semantischen Inhalten im Mittelpunkt. Blog Carnivals, wie jener erste im deutschsprachigen Raum, mögen auf dem Weg dorthin ein interessanter Zwischenschritt sein.

Zwischendurch verkaufen mit dem Elevator Pitch

Verkaufen während einer Liftfahrt – oder in 60 Sekunden das ist die Idee des “elevator pitch”. Für manchen sicher nicht mehr neu, aber Hand auf’s Herz: Wer kann seine Leistung wirklich in 60 Sekunden überzeugend an den Mann bringen? Gelegenheiten dazu gibt es auch weit mehr als bloße Liftfahrten – Grund genug sich anhand von 5 Punkten darauf vorzubereiten:

1. Wer ist mein Gesprächspartner?
Wo arbeitet er, was interessiert ihn beruflich und privat? Möglichst viele Informationen über den Hintergrund sind entscheidend.

2. Was ist mein Ziel?

Was möchte ich mit meiner kurzen Präsentation erreichen – einen Termin oder was sonst?

3. Was ist das Spezifische an meiner Leistung?
Wodurch unterscheidet sich mein Angebot von anderen? Warum soll sich mein Ansprechpartner gerade für meine Leistung entscheiden?

4. Welchen Nutzen hat meine Leistung?
Was hat mein Gesprächspartner von meiner Leistung? Welches Problem kann ich lösen?

5. Trainieren!
Übung macht den Meister – auch ein Check mit der Uhrzeit ist sinnvoll!
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7 Tipps für erfolgreiche Werbebriefe

blog_karneval_webEgal ob per E-Mail oder per Post: Der gute Werbebrief ist immer noch ein wichtiges Verkaufs-Tool. Wer sich selbst daran macht, sollte 7 Fragen beantworten:

1. Wie sieht meine Leistung aus?

Wie sage ich in wenigen Sätzen, welche Leistung ich anbiete? Ohne ausschweifende Erklärungen. In kurzen, verständlichen Sätzen. So interessant, dass es auch jemand liest, der nicht gerade auf diesen Brief gewartet war. Und: Was unterscheidet mein Angebot von Mitbewerbern?

2. Wen spreche ich an?

Wie sieht ein typischer Vertreter meiner Zielgruppe aus – nicht nur sozio-demografsich, sondern als Person? Oft sollen unterschiedliche Zielgruppen angesprochen werden. Dann kann es sinnvoll sein, verschiedene Schreiben zu verfassen.

3. Was biete ich konkret an?

Ein Brief sollte sich auf einen konkreten Aspekt beschränken – gerade wenn ein Unternehmen eine Vielzahl an Leistungen anbietet. Entscheidend für den Erfolg ist der Nutzen für die Zielgruppe: Ist mein Angebot attraktiv genug (auch im Vergleich zum Mitbewerb)? Die Form ist wichtig, aber der Inhalt ist entscheidend!

4. Habe ich die richtigen Adressen?

Kommt mein Angebot auch bei den richtigen Personen an? Um Streuverluste zu vermeiden, heißt das Gebot daher: selektieren – nach Branchen, Wohnort etc.

5. Wie ist die Perspektive der Leser?

Bereits die Sprache verrät den Blickwinkel: Statt dem “Wir bieten”-Stil ist die direkte Anrede der Leser gefragt. Allerdings nicht allzu heftig: Permanente direkte Anrede im Brief wirkt aufdringlich.

6. Wie aktiviere ich die Leser?

Der Leser will zu Handlungen angeleitet werden: Melde ich mich bei ihm, soll er eine Antwortkarte schicken, faxen oder e-mailen? Daher immer ein Response-Element einfügen, damit Interessenten unkompliziert Kontakt aufnehmen können.

7. Wie wirkt mein Brief?

Der Brief ist fertig, nun kommt der Form-Check: Ist auf einen Blick ersichtlich, wer der Absender ist? Springt mein Angebot sofort ins Auge? Oft ist auch ein Gegencheck durch eine andere Person sinnvoll.

Akquise mit Netzwerken

Akquise hat viel mit Netzwerken zu tun (eh klar). Meine Erfahrung dabei: Angebote, die sich mit dem eigenen Profil decken, bringen mehr als allgemeine. Daher hier Tipps für drei sehr fokussierte Netzwerke (virtuell und real) aus meiner persönlichen Sicht:

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MIK Initiative Mikro-UnternehmerInnen
Der nächste MIK-Stammtisch findet am Mittwoch, 8. November 2006, 19:00 im Cafe Engländer statt. Christine Bauer-Jelinek hält einen Impulsvortrag zu: „Warum Mikro-UnternehmerInnen gründen“.

Texttreff
Das Netzwerk wortstarker Frauen wendet sich an: Werbetexterinnen, PR-Fraueb oder Lektorinnen. Seit heuer gibt es auch eine Gruppe in Wien.

Business Frauen Center
Eine Plattform für Frauen, die ein Unternehmen gründen wollen. Mit einer sehr brauchbaren Infothek auf der Website, geförderter Beratung u. v. m.

Verkaufen wie gedruckt — Das schriftliche Akquisegespräch

Der erste deutsche Blogging Karneval hat gestartet – mit einem zeilenfüllenden Titel: Akquise: Kunden und Aufträge finden und gewinnen. Wichtige und nützliche Tipps für FreiberuflerInnen, Einzel- oder KleinunternehmerInnnen. Mein Blog ist dabei – hier kommt mein erster Beitrag:

Checkliste: Fragen zur Eigen-Präsentation on- und offline

Beim Stichwort „Akquise“ ist die erste Assoziation meist das persönliche Verkaufgespräch. Ebenso wichtig ist jedoch das schriftliche Verkaufsgespräch — die Eigen-Präsentation des Unternehmens auf Papier und im Internet.

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CORPORATE DESIGN

Namensschriftzug bzw. Logo sind das Porträtfoto eines Unternehmens — und eine essenzielle Basis für die erfolgreiche Eigen-Präsentation.

>> Passen die Farben und Gestaltung des Schriftzugs bzw. des Logos zu dem, was ich tue?
>> Geben sie einen Hinweis auf den Unternehmensgegenstand?
>> Ist der Schriftzug leicht lesbar – ist mit einem Blick erfassbar, worum es hier geht?
>> Was macht meinen Schriftzug, mein Logo unverwechselbar?
>> Ist die Gestaltung für einen langfristigen Einsatz geeignet?
>> Ist das Logo online wie offline gleichermaßen einsetzbar?
>> Wie sorge ich für eine einheitliche Anmutung meiner Dokumente (Hausschrift, Dokument-Vorlagen für Präsentationen, Konzepte, Rechnungen, Briefe etc., Wording-Regeln)?

ONLINE-PRÄSENTATION

Auch wer nicht direkt im E-Commerce tätig sind, wird über die Unternehmens-Website verkaufen: Mein Agentur-Internetauftritt war gerade einige Tage online, da brachte er mir schon den ersten Auftrag. Eine Interessentin erinnerte sich nach Monaten an mich, die Visitenkarte war längst verlegt, über Google fand sie dennoch rasch meine Website. Die Online-Präsentation vermittelte die richtigen Argumente, sodass die Entscheidung für die Auftragserteilung leicht fiel.

>> Welcher Domain-Name korrespondiert am besten mit dem Unternehmensnamen und ist zugleich kurz und prägnant?
>> Welche Inhalte überzeugen Interessenten von meinen Leistungen?
>> Welchen Service kann ich Besuchern meiner Seite bieten (und damit zugleich meine Kompetenz unterstreichen)?
>> Wie mache ich meine Persönlichkeit auf meiner Website sichtbar – durch ein Porträtfoto, CV etc.?
>> Wie sehen die technischen Anforderungen meiner Website aus (Browser-Kompatibilität, Bildschirm-Auflösung, Flash etc.)?
>> Wie animiere ich Besucher meiner Website, mit mir Kontakt aufzunehmen?
>> Wie wird meine Website im Internet gefunden: Mit welchen Stichworten wird bei Suchmaschinen nach meiner Leistung gesucht?
>> Wie optimiere ich meine Website für Suchmaschinen? (nähere Tipps zum Start mit Suchmaschinen-Optimierung in diesem Blog!)
>> Wie nutze ich andere Online-Möglichkeiten: Eintrag in Online-Verzeichnissen, Internet-Networking, Postings in Blogs etc.?
>> Macht für mein Unternehmen ein regelmäßiger E-Mail-Newsletter Sinn? Habe ich dafür ausreichend interessante Informationen?

PRÄSENTATION AUF PAPIER

Die Geschäftsausstattung (Briefpapier, Visitenkarten etc.) sind alltägliche Botschafter des Unternehmens.

>> Sind alle rechtlich notwendigen Bestandteile auf dem Briefpapier enthalten (für Rechnungen z. B. UID-Nummer, Bankverbindung)?
>> Ist auf Briefpapier und Visitenkarte ersichtlich, welche Leistung ich anbiete?
>> Passt es zu mir, die Visitenkarte verkaufsorientiert zu gestalten (z. B. durch ein Porträtfoto oder kurzgefasste Verkaufsargumente etc.)?

Auch im Online-Zeitalter geht es nicht ohne Papier: Eine gedruckte Präsentation der eigenen Leistungen braucht man — als Info-Sheet, als Flyer oder umfangreicher Folder.

Zwei Fragen leiten die Textierung:

>> Inwiefern sind meine Leistungen für potenzielle Kunden von Nutzen?
>> Warum kann ich das besonders gut?

VIER FUNKTIONEN FÜR TEXTE

Jeder liest Texte anders. Jeder hat andere Bedürfnisse. Jeder sucht nach anderen Argumenten. Corporate Wording-Experte Hans-Peter Förster spricht daher davon, dass Wörter uns auf vier Ebenen ansprechen:

-Information: Zahlen, Daten, Fakten
-Garantie: Nachweise, Traditionen, Ordnung
-Erlebnis: Visionen, Ideen, Begeisterung
-Kontakt: Sympathie, Emotionen, Herz

Mehr dazu in: Hans-Peter Förster. Texten wie ein Profi.