Die Website ist heute die wichtigste Visitenkarte eines Unternehmens — und ein sehr wirksames Verkaufs-Instrument, wenn sie richtig geplant und umgesetzt wird.
Bei akademie.de erschien soeben ein Beitrag von mir, der zeigt, wie ein Online-Auftritt erfolgreich geplant und umgesetzt wird. Derzeit frei abzurufen.
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In fünf Schritten zur kundenorientierten Website
Wann haben Sie das letzte Mal einen Brief mit der Hand geschrieben? Ich könnte es nicht sagen. Was ich Tag für Tag anderen schreibe hat sich großteils in Richtung E-Mail, SMS und Skype verlagert. (Auf der Tastatur bin ich daher recht flott unterwegs. Wie schnell, ist beim Speed-Test zu finden.)
Handgeschriebenes hat schon Seltenheitswert - und wird deshalb wieder spannend. Seit einiger Zeit fallen mir Websites auf, die das bewusst aufgreifen. Da findet sich ein Post-It-Memo in Schreibschrift oder eine handgeschriebene Navigation. Und jetzt gibt es auch Ink Blogs, die sind zwar nicht wirklich mit Tinte geschrieben, sondern mit Tablet PCs, sind aber ähnlich schwer zu lesen. Anscheinend gilt: Je perfekter die Technik, desto skizzenhafter wird die Optik.
Vier Beispiele
Tintenblog
Sketchbook
Leistungsformel IBM Power Systems
willmann kochen
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Werbeblogger
Nachtrag:
Bei der norwegischen Plattform Sol Comments können User handschriftliche Kommentare abgeben. Ein “Pen Tablet” ermöglicht Texte oder Bilder in Echtzeit auf die Banner zu übertragen. Dafür gab es in Cannes den Cyber Grand Prix für Online Advertising.
Financial Times und die Unternehmensberatung Bowen Craggs & Co. bewerteten zum zweiten Mal die Websites der 75 größten Unternehmen der Welt (gemessen am Börsewert). An die Spitze des Rankings schaffte es erneut der Internetauftritt von Siemens.
Kriterien für die Bewertung waren: Aufbau, Botschaft, Kontakt und die angebotenen Inhalte und Services für verschiedene Zielgruppen. Ein besonderes Plus bei Siemens waren die neuen Video- und Multimedia-Bereiche.
Das Ranking dominieren ansonsten viele Konzerne aus den USA, weitere Unternehmen aus Deutschland und Österreich sind nicht vertreten. Auf Platz fünf findet sich die Website von IBM, die ich zwar konzeptionell gut finde, aber mitunter sehr mühsam ist, wenn man konkrete Produktinfos sucht.
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FT Bowen Craggs Index
So schön kann Internet sein: The Favourite Website Awards (FWA) machen Spaß am Surfen.
Mein persönlicher Favorit: Daumenkino im Internet auf der Website der Pariser Modedesignerin Clara Collins (Eintrag vom 21.1.2007).
Mehr schöne Websites bei Smashing Magazine
Zum Jahresende häufen sich die Rankings. Hier kommt eines mit schönen Websites made 2006:
beautiful-css-based-web-designs
Usability-Experte Jakob Nielsen erfreut uns jedes Jahr mit einer Liste der häufigsten Webdesign-Fehler. Gut so. Viele Punkte seines aktuellen Rankings für 2005 haben auch meine ungeteilte Zustimmung. Mein absoluter Favorit ist Rang 8 (fehlende Kontaktdaten), anderes wie Flash-Animationen stört mich weniger.
Übrigens: Die Website von Nielsens Institut für Software-Ergonomie und Usability begeistert mich auch nicht rundum. Machen Sie sich selbst ein Bild .
Die Fehler-Top-Ten 2005:
1. Schlechte Lesbarkeit(durch Schriftgröße oder Farbkontrast)
2. Undeutlich gekennzeichnete Links
3. Falsch eingesetzte Flash-Applikationen
4. Inhalte, die nicht fürs Web geschrieben worden sind
5. Mangelhafte Suchfunktionen
6. Inkompatible Browser
7. Aufgeblähte und miserabel gestaltete Formulare
8. Fehlende Kontaktdaten und fehlende Unternehmensinformationen
9. Starre Layouts mit fix vorgegebenen Seitenbreiten
10. Unpassende Vergrößerungen von Fotos
Ganz frisch im Netz: Die Website meiner Agentur kropf kommunikation. Und wer sich jetzt über das Anführungszeichen in meinem Agenturnamen wundert, der klickt am besten gleich unter der Rubrik “Agentur” auf Die Sache mit dem “ – und staunt wie viele Regeln sich rund um zwei Striche erfinden lassen!
